Die Golftherapie

Nachdem ich es nicht mehr ausgehalten habe, dass Noris mit Trauermine und jämmerlich jammernd durch sein Nürnberg schleicht, habe ich ihn mit auf den Golfplatz genommen. Irgendwie musste ich ihn von seinem Autobahnschild ablenken, das er nicht bekommen hat, weil er nur 49 Stimmen dafür sammeln konnte, was ja gar nicht so wenig war, oder? Sobald wir auf dem Grün eintrafen verstummte das Heulen in den Gassen und man hörte nur noch ein “klonk”, als er seinen Sensationsschlag hervorholte und einlochte. Da stieg das Selbstbewusstsein sofort wieder in höchste Höhen! Na ja, wen wundert’s, bei seiner jahrhundertelangen Erfahrung? Also, ich habe mich dann nicht mehr getraut den Golfschläger in die Hand zu nehmen.

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